Drei Kirchenchöre bündeln ihre Kräfte

Die Kirchenchöre der Pfarrgemeinde St. Andreas, die ihre Wurzeln in den Gemeindeteilen St. Augustinus, St. Bernhard und St. Josef in Cloppenburg haben, gehen künftig gemeinsame Wege. Mit dem Zusammenschluss reagieren die Chöre auf die gegenwärtigen Heraus-forderungen und schaffen gleichzeitig die Grundlage für eine lebendige Zukunft der Kirchenmusik.
Auslöser für die Entscheidung war der langfristige Ausfall der Chorleiterin des Kirchenchores St. Bernhard. Die einzige Ersatzlösung für den Chor St. Bernhard war eine vorübergehende Angliederung an die bestehende Chorgemeinschaft St. Augustinus - St. Josef unter deren Chorleiter Ludwig Kleinalstede. Damit waren die Sängerinnen und Sänger von St. Bernhard wieder in der Lage, die Gottesdienste an den Festtagen mitzugestalten.
Diese Übergangslösung funktionierte sehr gut und eine Rückkehr zur ursprünglichen Situation war nicht absehbar. So entstand der Wunsch, die vorhandenen Kräfte der drei Chöre dauerhaft zu bündeln. Ziel des Zusammenschlusses ist es, wieder eine größere und klangstarke Chorgemeinschaft zu bilden, in der alle Stimmen ausreichend vertreten sind. So können die Sängerinnen und Sänger auch künftig ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Repertoire erarbeiten und die Gottesdienste sowie kirchlichen Feste in den drei Teilgemeinden musikalisch bereichern.
Die Verantwortlichen sehen in dem neuen gemeinsamen Chor nicht nur eine organisatorische Lösung, sondern auch eine Chance für neue Impulse. Durch die größere Gemeinschaft entstehen bessere musikalische Möglichkeiten, gleichzeitig soll das Miteinander über die Teilgemeindegrenzen hinweg gestärkt werden. Die Tradition der Kirchenmusik in den drei Gemeindeteilen bleibt damit erhalten und wird in einer neuen Form fortgeführt.
Alle interessierten Sängerinnen und Sänger – unabhängig von Alter oder Chorerfahrung – sind eingeladen, den neuen gemeinsamen Kirchenchor kennenzulernen und mitzusingen. Jede Stimme ist willkommen und trägt dazu bei, die Kirchenmusik in Cloppenburg neben dem großen St. Andreas-Chor künftig lebendig zu gestalten.
Reinhard Lenartz