Mit großen Palmblättern wurde Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem begrüßt. Den Menschen war klar, dass jemand Besonderes in ihre Stadt einzog, viele sahen ihn als den Retter, den Messias. Für den Jubel und die Freude stehen die Palmstöcke und Palmsträuße. „Diese Zeichen der Zuversicht brauchen wir in diesen Tagen“, fügt Bernd Strickmann hinzu. „Und die Osterkerze darf auch nicht fehlen.“
Die Osterkerzen, die sonst vor dem Osterfest im Forum, dem zentralen Pfarrbüro an der Sevelter Straße, erworben werden konnten, stehen jetzt ebenfalls in St. Andreas, St. Augustinus, St. Bernhard und St. Josef bereit. Auch sie sind am Donnerstag gesegnet worden.
Wer die Feier der Osternacht am Fernsehen verfolgt, kann die Kerze während der liturgischen Feier entzünden. „Mitten in die Dunkelheit kommt das Licht des Auferstandenen“, sagt Pfarrer Bernd Strickmann. „In diesem Jahr können wir die Nähe des auferstandenen Christus in ganz besonderer Weise erhoffen.“ Ein Vorschlag für einen Lichtsegen zuhause liegt jeweils den Osterkerzen bei. Auf diesem Weg kann aus dem Zuhause eine Hauskirche werden.
ökumenisches Läuten deutschlandweit
Als deutliches ökumenisches Zeichen bezeichnet es Pfarrer Bernd Strickmann, dass am Abend des Palmsonntag, 5. April, alle Glocken der evangelischen und der katholischen Kirchen Deutschlands um 19.30 Uhr ertönen werden. Das ökumenische Läuten macht nicht nur die geschwisterliche Verbundenheit deutlich. Es drückt auch den Wunsch aus, dass sich niemand in diesen Tagen allein fühlen möge.
